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    <title>Debatte - Bestens erhaltene H&#228;user werden vermehrt f&#252;r den Profit abgebrochen oder luxus-saniert. Was tun?</title>
    <link>http://liegenschaftsspekulanten.politnetz.ch</link>
    <description>Eine Stadt mit ihrem Erscheinungsbild (Orientierung, Identit&#228;t, &quot;Heimat&quot; und Wohnm&#246;glichkeit) besteht aus H&#228;usern, die &quot;jemandem&quot; geh&#246;ren. Im Mietrecht und bei der Gestaltung gibt es Regeln, Bestimmungen und Rechtsmittel, die hier einigermassen f&#252;r massvolle Zust&#228;nde sorgen (sollen). 
Wenn aber irgend ein Spekulant ein Haus &#252;berteuert kaufen kann, weil er ausrechnet, dass er dennoch bei einem Neubau f&#252;r ein teures Mietsegment einen Profit macht, dann &quot;darf&quot; er dieses Haus abbrechen, den Mietern k&#252;nden, mit dem so gemachten Profit das n&#228;chste Haus kaufen. etc. etc. 
Dagegen gibt es kein Gesetz, keine Handhabe. (Die politischen Parteien mahnen vielleicht noch zur Zur&#252;ckhaltung). 
Hier meine Anregung f&#252;r ein neues Gesetz: (Skizze)
1. Ein Haus, das nicht bauf&#228;llig ist, darf nicht abgebrochen werden.
2. eine Renovation darf nur in einem bestimmten Mietzinsaufschlag m&#252;nden. (in % anzugeben).
3. Vermieter m&#252;ssen eine offene Buchhaltung f&#252;hren, ein Gewinn aus der Liegenschaft ist &#228;hnlich dem Wucherzins zu begrenzen. 
4. Die Anzahl H&#228;user, die eine einzelne Person besitzen kann, ist zu beschr&#228;nken auf (Vorschlag: 2 oder 3)
5. Firmen haben ihre Liegenschaften nach den Regeln des sozialen Wohnungsbaus zu bewirtschaften.
6. Andere noch auszudenkende sinnvolle Ideen zu einer Verhinderung eines zunehmenden Kahlschlages bei guten H&#228;usern sind ebenfalls anzuwenden. 

Eine Umsetzung m&#252;sste sehr bald geschehen, der &quot;Bagger&quot; ist jetzt schon &#252;berall am w&#252;ten, wer setzt das um?</description>
    <language>de</language>
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      <title>H&#228;user sind mehr als Besitz-Gegenst&#228;nde, sie bilden gemeinsam das Erscheinungsbild einer Stadt. Sie sind die Stadt.</title>
      <description>Eine Stadt braucht auch eine sinnvolle Erneuerung ihrer Bausubstanz, leben wir doch auch nicht mehr in den H&#228;usern, die die R&#246;mer hier einst gebaut haben. Bis jetzt hat das auch meist ganz gut funktioniert, weil meist nur bauf&#228;llige H&#228;user ersetzt wurden. Die ein paar &quot;Ausreisser&quot; hat man ver&#228;rgert zur Kenntnis genommen, manchmal auch sehr ver&#228;rgert. 
In letzter Zeit scheint hier aber ein Damm gebrochen zu sein, an ganz vielen Orten fallen gut erhaltene H&#228;user der Spekulation zum Opfer, und es gibt keine Handhabe dagegen. 
Seit hier nach kaltem Kalk&#252;l gerechnet wird, muss dieser Prozess mit neuen Gesetzen verhindert werden. Was lange in einer halbwegs guten Balance war, ist aus den Ruder gelaufen, wenn nichts geschieht, sieht die Stadt in ein paar Jahren ganz anders aus, und es wird nicht sch&#246;ner sein, und teurer obendrein. </description>
      <author>Christof Litz</author>
      <pubDate>Sun, 26 Jul 2009 00:04:18 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/97/anzeigen</link>
      <guid>http://www.politnetz.ch/beitrag/97/anzeigen</guid>
    </item>
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      <title>Der Eigent&#252;mer tr&#228;gt die finanzielle und rechtliche Last seines Hauses - er soll deshalb auch bestimmen k&#246;nnen, was damit passiert.</title>
      <description>Die vom Initianten der Debatte ge&#228;usserte Beobachtung kann ich pers&#246;nlich nicht nachvollziehen. Ich habe nicht das Gef&#252;hl, dass in der Stadt Z&#252;rich bewusst &quot;bestens erhaltene&quot; H&#228;user aus Profitgr&#252;nden abgebrochen werden - ich sehe eher eine ganze Menge H&#228;user, die l&#228;ngst h&#228;tten saniert werden m&#252;ssen.

Es darf nicht vergessen werden, dass das Eigentum an einer Immobilie nicht zuletzt Kosten verursacht. Finanzielle Aufwendungen f&#252;r Erneuerungen und Sanierungen f&#252;hren dazu, dass die Eigent&#252;mer ein grunds&#228;tzliches Interesse haben, selbige bestm&#246;glich zu amortisieren, regelm&#228;ssig &#252;ber den Mietertrag. In aller Regel bedeutet dies, den einmal erstellten Zustand so lange als m&#246;glich unber&#252;hrt zu lassen und weitere Investitionen zu vermeiden. Nur schon deshalb ist es unwahrscheinlich, dass eine weiterhin unver&#228;ndert amortisierbare Liegenschaft fr&#252;hzeitig aufgewertet oder abgebrochen wird.

Nicht richtig ist zudem, dass die H&#228;user einer Stadt irgendwie &quot;allen&quot; geh&#246;ren, was hier zwischen den Zeilen angedeutet wurde. So geh&#246;ren Mietobjekte nicht den Mietern, sondern dem eingetragenen Eigent&#252;mer. Dieser hat die rechtliche und finanzielle Last der Liegenschaft zu tragen. Aspekte des Sozialschutzes sind im Mietrecht bereits ausreichend ber&#252;cksichtigt; dar&#252;ber hinaus soll der Eigent&#252;mer eines Mietobjektes frei &#252;ber sein Eigentum verf&#252;gen k&#246;nnen.

Soweit hier das Stadtbild angesprochen wird: &quot;gute Architektur&quot; und ein &quot;sch&#246;nes Stadtbild&quot; sind subjektiv. Was heute umstritten ist, gef&#228;llt morgen und steht &#252;bermorgen unter Geb&#228;udeschutz. Im Rahmen des gesetzlich zul&#228;ssigen soll es einem Hauseigent&#252;mer denn auch frei stehen, wie und ob er seine Liegenschaft umgestalten will.</description>
      <author>Oliver aus Z&#252;rich</author>
      <pubDate>Sat, 01 Aug 2009 11:47:26 +0200</pubDate>
      <link>http://www.politnetz.ch/beitrag/139/anzeigen</link>
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